





Als "Freie Presse" vor einem Jahr über das ehrgeizige Projekt der TU-Psychologen gegen Essstörungen berichtete, meldete sich eine Leserin. Sie wollte anonym bleiben, da sie selbst von Magersucht betroffen ist. "Ich weiß, wie verheerend die Krankheit ist und ich weiß, dass niemand gern darüber redet", so die Erzgebirgerin. Zwar bezweifelte sie, ob das, was die Dresdner machen, "so richtig sei", betonte aber, dass mehr gegen diesen "Wahnsinn" getan werden müsse. Denn viele in der Umgebung der Betroffenen würden die Augen vor dem Problem verschließen.
Das ist auch die erschreckende Erfahrung, die die Dresdner Experten im Vorjahr machen mussten. "Es ist erstaunlich, wie einige Eltern reagiert haben", sagt Ulrike Völker vom Institut für Klinische Psychologie und Psychotherapie der TU Dresden. Und nennt Antworten, die Eltern gegeben haben: "Für so 'nen Scheiß hab' ich keine Zeit." oder "Das wächst sich schon wieder zurecht." Die Gründe seien oft ziemlich harsch vorgetragen worden.
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Es werden meist schon im frühen Kindesalter die Weichen für ein späteres Suchtverhalten gestellt.


Eine langfristige, kontinuierliche und nachhaltige Suchtvorbeugung lässt sich gut in den Schulalltag integrieren.


Die Familie ist der bedeutendste Ort der Suchtprävention. Sie bietet langfristig Schutz und Fürsorge. Die Erfahrungen, die hier gemacht werden, prägen einen Menschen sein Leben lang.


Auszubildende sind eine wichtige Zielgruppe für Präventivmaßnahmen. Jugendliche, die einen Lehrberuf ergreifen, sehen sich großen Herausforderungen gegenüber.


Jugendliche sind eine der wichtigsten Zielgruppen in der Suchtvorbeugung. Prävention im Jugendalter soll helfen, eine Identität aufzubauen, die auf einem stabilen Selbstwert beruht.
