Ich suche Hilfe für mich oder Angehörige in meiner Nähe in M-V 

Onlineberatung Caritas im Norden
https://beratung.caritas.de/suchtberatung/registration 

Onlineberatung Evangelische Suchtberatung Rostock gGmbH
https://beratung.diakonie.de/registration 

Chamäleon e.V. Stralsund
https://chamaeleon.assisto.online/ 

Psychiatriewegweiser Mecklenburg-Vorpommern
Der Psychiatriewegweiser soll eine Unterstützung für Betroffene, deren Angehörige aber auch Mitarbeitende der psychosozialen Versorgung sein. Der Psychiatriewegweiser will schnellstmöglich geeignete Hilfsangebote vor Ort zur Verfügung stellen
https://www.psychiatriewegweiser.sozialpsychiatrie-mv.de/ 

krisenchat - für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 25 Jahre
Rund um die Uhr
Zugang zu den Chats (auf WhatsApp oder per SMS) über die Website
www.krisenchat.de

 



Kinder aus suchtbelasteten Familien

 Kinder in suchtbelasteten Familien

Eine elterliche Suchterkrankung ist eines der zentralsten Risiken für die gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Oftmals leiden sie ein Leben lang unter den Traumen ihrer Kindheit und Jugend. Sie sind daher besonders gefährdet, selbst einmal Abhängigkeiten oder psychische Be­schwerden zu entwickeln.

Folgen von Suchterkrankungen der Eltern für ihre Kinder können sein:

  • nachteilige soziodemografische Bedingungen
  • soziale Ausgrenzung
  • Vernachlässigung
  • instabiles Erziehungsverhalten und wenig Verlässlichkeit
  • unsichere Bindung
  • Trennung von den Eltern, Fremdunterbringung
  • Parentifizierung der Kinder
  • Konflikte, Aggressivität und Gewalt in der Familie
  • psychische Erkrankungen der Kinder

Zahlen aus MV

Landesauswertung der EBIS – (einrichtungsbezogenes Informationssystem) Daten 2024 der Sucht- und Drogenberatungsstellen in Mecklenburg-Vorpommern

  • Bei 1.432 Klienten und Klientinnen leben minderjährigen Kinder im Haushalt

Betrachtet man die Zahlen und rechnet bei der Angabe „mehr Kinder“ mit mindestens vier Kindern (was aber auch mehr sein können), dann sind schätzungsweise 3.802 minderjährige Kinder in Mecklenburg-Vorpommern von der Suchtkrankheit ihrer Eltern betroffen. 2.327 von diesen Kindern leben mit einem Elternteil mit Suchtproblematik in einem Haushalt zusammen. Die tatsächliche Anzahl von betroffenen Kindern ist wahrscheinlich noch höher, da nur diejenigen erfasst werden können, die aktiv nach Hilfe suchen.

Die Dunkelziffer liegt sicherlich noch höher, da nur die Klienten und Klientinnen erfasst werden können, die Hilfe suchen. Da es aber zum Krankheitsbild gehört, dass Abhängige ihre Sucht abstreiten und der Meinung sind, jederzeit mit dem Konsum der Droge aufhören zu können, kann es manchmal Jahre dauern, bis Süchtige bereit sind, sich Hilfe von außen zu holen.

Wir bieten Ihnen Fortbildungen zum Thema Kinder in suchtbelasteten Familien an,

Kontakt: Birgit Grämke, graemke@lakost-mv.de, Tel.: 0385 302007-10


Landesfachstelle: Kinder aus psychisch und/oder suchtbelasteten Familien

Die Landesfachstelle KipsFam ist die zentrale Anlaufstelle im Land Mecklenburg-Vorpommern, wenn es um Kinder aus psychisch und/oder suchtbelasteten Familien geht. Wir möchten alle Initiativen, Bemühungen, Aktionen und Ideen in unserem Bundesland erfassen, bündeln und zusammenführen. Dabei wollen wir Parallelstrukturen vermeiden und stattdessen dafür sorgen, dass alle Hilfesysteme im Sinne von Familien zusammenarbeiten und sich aufeinander abstimmen - wie Kinder- und Jugendhilfe, Gesundheitswesen, Schule, Kita und viele mehr. Dadurch wollen wir die Situation der betroffenen Kinder und Familien verbessern.

www.blickauf-kipsfam.de


Betriebliche Suchtprävention

Betriebliche Suchtprävention

Betriebliche Suchtprävention ist ein wichtiger Bestandteil des betrieblichen Gesundheitsmanagements.

Suchterkrankungen können sich negativ auf die Arbeitsfähigkeit und die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter:inne auswirken. Dies kann zu verminderter Produktivität, erhöhten Fehlzeiten und Unfällen am Arbeitsplatz führen. Durch Präventionsmaßnahmen können Unternehmen die Arbeitsfähigkeit und Produktivität ihrer Mitarbeiter:innen aufrechterhalten.

Unternehmen, die sich um das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter kümmern und Suchtprävention betreiben, haben oft ein besseres Image in der Öffentlichkeit. Unternehmen tragen eine soziale Verantwortung gegenüber ihren Mitarbeiter:innen und der Gesellschaft. Die Förderung der Gesundheit und des Wohlbefindens der Mitarbeiter ist ein wichtiger Teil dieser Verantwortung.


Führungskräfteseminar zur Betrieblichen Suchtprävention

Suchtmittelmissbrauch am Arbeitsplatz ist ein Thema, das Führungskräfte in ganz besonderem Maße fordert. Ihn zu dulden, widerspricht der Fürsorgepflicht, die sie gegenüber den Beschäftigten haben, ihn aufzugreifen, erscheint vielen als heikel. Auffällige Beschäftigte auf einen vermuteten Suchtmittelmissbrauch anzusprechen, ist aber erfahrungsgemäß unerlässlich, will man eine Belastung anderer Beschäftigter und eine Gefährdung aller vermeiden.

Inhalte

  • Grundlagen der verschiedenen Suchtmittel
  • Rolle von Führungskräften im Rahmen der Betrieblichen Suchtprävention
  • Fürsorge- und Klärungsgespräch
  • rechtlichen Grundlagen
  • Betriebsvereinbarung und Stufenplan
  • Netzwerke intern, sowie externe Hilfe für betroffene Mitarbeiter:innen

Mein/e Kolleg:in hat ein Problem!?

Die Prävention von Sucht am Arbeitsplatz stellt einen bedeutenden Bestandteil des betrieblichen Gesundheitsmanagements dar. Die potenziellen Auswirkungen von Suchtproblemen auf die Arbeitsleistung und das Arbeitsumfeld sind erheblich.
Die Mitarbeiter:innen erhalten Informationen über die Risiken von Suchtproblemen und deren Auswirkungen auf die berufliche Tätigkeit. Durch die Fortbildung soll das Bewusstsein für diese Problematik geschärft und das Verständnis für die Anzeichen von Suchtproblemen gefördert werden. Diese Schulung ermöglicht es, frühzeitig Anzeichen von Suchtproblemen zu erkennen und eine Intervention in einem frühen Stadium zu ermöglichen. Dies wiederum kann den Betroffenen helfen, bevor sich ihre Schwierigkeiten verschärfen.

  • Suchtstoffe/Suchtverhalten
  • Abhängigkeitserkrankungen im Überblick
  • Akute Intervention bei auffälligen Mitarbeitenden
  • Kommunikation und Gesprächsführung
  • Ablauf eines Beratungsgesprächs
  • Arbeitssicherheit und Unfallverhütung
  • Fürsorgepflicht, Verantwortung der Führungskräfte
  • Intervention nach dem Stufenplan
  • Rechtliche Konsequenzen

Kontakt: Birgit Grämke, Tel.: 0385 302007-10 graemke@lakost-mv.de


Vortrag Führungskräfte

Ein Vortrag für Führungskräfte zum Thema betriebliche Suchtprävention eignet sich immer dann, wenn man mit wenig finanziellem und zeitlichem Aufwand viele Führungskräfte erreichen will.

In dem Vortrag sensibilisieren wir die Führungskräfte für das Thema Suchtprävention im Betrieb und vermitteln die wichtigsten Infos zur Rolle der Führungskräfte und zu den rechtlichen Rahmenbedingungen betrieblicher Suchtprävention.


Für individuelle Absprachen, um ein paasendes Angebot für Ihren Betrieb zu erstellen, nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

Kontakt: Birgit Grämke, Tel.: 0385 302007-10 graemke@lakost-mv.de


Links

https://kokainfo.de/


NACOA Deutschland ist die Interessenvertretung für die Kinder in Deutschland, die in ihren Familien unter Alkohol- oder Drogenkrankheit bzw. nicht-stofflichen Süchten seitens Ihrer Eltern leiden.

https://nacoa.de


www.drugcom.de


Video zum Thema: Wie entsteht Sucht im Gehirn?